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Reflexion statt Protokoll: Mit Mahara den KI-Einsatz in Projektarbeiten sichtbar machen

Im letzten Newsletter ging es darum, wie Mahara Projektarbeiten unterstützt – mit Gruppenfunktionen, Vorhaben-Planung und kreativer Gestaltung von Portfolios. Heute werfen wir einen Blick auf ein Thema, das aktuell viele Schulen beschäftigt:

Wie kann man den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in Projektarbeiten festhalten – ohne dabei in komplizierte Protokolle abzurutschen?

Mehr Nachdenken, weniger Nachzeichnen

Viele Handreichungen setzen auf lückenlose Dokumentation: jeder Prompt, jedes KI-Ergebnis soll aufgezeichnet werden. In der Praxis ist das aber gar nicht so einfach – und auch nicht besonders sinnvoll:

  • KI antwortet nie gleich – selbst bei identischen Prompts.
  • Die Arbeitsprozesse sind oft komplex – mehrere Tools, viele Versionen, keine klare Linie.
  • Und ehrlich gesagt: All das akribisch festzuhalten, kostet Zeit und bringt oft wenig Erkenntnis.

Wie wäre es stattdessen mit einer kleinen Reflexion?

In Mahara können die Studierenden ganz unkompliziert zeigen, wo und wie KI eine Rolle gespielt hat – ohne jeden Schritt dokumentieren zu müssen. Zum Beispiel:

  • Eine Blogseite mit ein paar Gedanken: Was hat gut funktioniert? Was war überraschend?
  • Eine eigene Unterseite mit Screenshots oder Beispielen.
  • Oder ein kurzes Audio-Feedback: „So habe ich ChatGPT bei meiner Gliederung genutzt – und so ging’s danach weiter.“

Angelehnt an den Leitfaden von Manuel Flick

Diese praxisnahe Haltung findest du übrigens auch im Leitfaden von Manuel Flick: „KI und Facharbeiten – ein Leitfaden für den Unterricht“. Darin geht es nicht um vollständige Protokolle, sondern um bewusst gesetzte Reflexionsimpulse und exemplarische Dokumentation des KI-Einsatzes.

🔗 Zum Nachlesen: https://www.manuelflick.de/blog/ki-und-facharbeiten-ein-leitfaden-fuer-den-unterricht

Der Fokus liegt auf dem Lernprozess – nicht auf dem Tool

Mahara macht’s leicht, diesen Weg sichtbar zu machen. Statt seitenlanger Protokolle entsteht so eine persönliche, nachvollziehbare Auseinandersetzung mit dem Thema. Und: Lehrpersonen sehen auf einen Blick, wo KI im Spiel war – und wie die eigene Leistung eingebracht wurde.

Der KI-Leitfaden zeigt den ganzen Prozess

Von der ersten Idee über die Recherche bis zur Präsentation: Auch im Leitfaden geht’s nicht darum, alles festzuhalten – sondern bewusst zu reflektieren, wie KI beim Denken, Schreiben und Strukturieren unterstützt (oder eben nicht). Und genau das lässt sich prima in Mahara festhalten.

Und wenn du Lust hast, was Neues auszuprobieren…

Wenn du Mahara schon nutzt: Probier’s doch einfach mal aus! Erstell zum Beispiel eine Reflexionsseite zum KI-Einsatz oder lass deine Lernenden selbst überlegen, wie sie ihren Arbeitsprozess mit KI sichtbar machen möchten.

Wenn du noch kein Mahara im Einsatz hast, kannst du es hier ausprobieren:

Mahara ausprobieren >>

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